Wasserhärte

Kalk auf Heizstäben einer Waschmaschine

Die Wasserhärte gibt an, wie viel Kalzium und Magnesium sich im Wasser befinden. Die Wasserhärte beschreibt somit quasi die Ursache allen Übels, die Wasserhärte gibt sozusagen den Kalkgehalt im Wasser an.

Je höher die Konzentration von Kalzium und Magnesium im Wasser ist, umso höher ist die Wasserhärte. Die Wasserhärte kann in unterschiedlichen Einheiten angegeben werden, in Deutschland und Österreich sind die Einheiten ° dH (Grad deutscher Härte) oder mmol/l üblich. In Frankreich oder der Schweiz benutzt man häufig ° fH (Grad französischer Härte).

In Deutschland unterteilt man Wasser in 3 Härtebereich:

  • weich (kleiner als 8,4° dH)
  • mittel (8,4° bis 14,6° dH)
  • hart (höher als 14,6° dH)

Kalk im Wasser

Eine hohe Wasserhärte ist europaweit nicht unüblich. Beispielsweise liegt die Wasserhärte in vielen deutschen Städten im harten Bereich. Die Konsequenz: je höher die Wasserhärte, umso mehr Kalk entsteht im Haushalt. Die Kaffeemaschine oder der Wasserkocher sind nur zwei Geräte, die betroffen sind. Auch betroffen sind häufig Badarmaturen, wie der Duschkopf oder Wasserhähne, sowie Perlatoren.

Lösungen gegen Kalk

Entkalken mit Hausmitteln oder Säuren

Eine Lösung, um Kalk loszuwerden, ist das Entkalken mit Hausmitteln oder Säuren. Häufig wird Essig, Essigessenz oder Zitronensäure zum Entkalken verwendet. Der Aufwand dafür ist je nach Härtegrad des Wassers unterschiedlich. Bei weichem oder teilweise mittelhartem Wasser ist der Aufwand für das Entkalken gering, da kaum Kalk entsteht. Bei hartem Wasser muss man schon regelmäßig die Kaffeemaschine entkalken, sonst sind die Leitungen schnell dicht. Ähnlich ist es mit dem Wasserkocher oder den Badarmaturen.

Lesen Sie dazu unsere Leitfaden zum Entkalken mit Essig, Essigessenz, Backpulver oder Zitronensäure.

Investition in eine Entkalkungsanlage

Entkalkungsanlage
Entkalkungsanlage

Eine dauerhafte Lösung bietet der Einbau einer Entkalkungsanlage. Entkalkungsanlagen werden in der Regel am Hausanschluss, nach der Wasseruhr und dem Wasserfilter eingebaut. Das gute an dieser Lösung: man reduziert die Wasserhärte, bevor das kalkhaltige Wasser überhaupt in das Haus gelangt. Somit hat man von vorneherein weiches Wasser, die Folge: Kalk kann nicht mehr entstehen. Das aufwändige Entkalken der Kaffeemaschine kann man sich in Zukunft sparen.

Lesen Sie dazu unseren Leitfaden zum Thema Entkalkungsanlagen.